75 Jahre Kriegsende

Veröffentlicht am 04.05.2020 in Kreisverband

Der SPD-Kreisvorstand hat sich mit dem Gedenken an den 75. Jahrestag des 8. Mai 1945 und seiner politischen Bedeutung in der heutigen Zeit befasst und erklärt dazu:

 

Die Kapitulation Deutschlands am 8. Mai 1945 war der Sieg alliierter Truppen über die nationalsozialistische Ideologie, die sich 1933 am Ende der Weimarer Republik durchsetzen konnte. Deutschland hat mit dem 2. Weltkrieg auf allen Seiten unsägliches Leid über die Menschen der europäischen Völker gebracht. Der 8. Mai kennzeichnet den Zusammenbruch einer Politik, die auf einer wahnhaften Rassenideologie, der Vorherrschaft einer Nation, der Abschaffung der Demokratie und auf militärischer Stärke aufgebaut war. Der 8. Mai 1945 war ein Tag der Befreiung und der Ausgangspunkt dafür, dass Deutschland zu einer stabilen Demokratie werden konnte.

Zum 75. Jahrestag des 8. Mai 1945 weist der SPD-Kreisvorstand deshalb auf die Verantwortung hin, die schrecklichen Taten des NS-Regimes niemals zu vergessen und zugleich aus dieser historischen Verantwortung die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen.

Das Wiedererstarken rechten Gedankengutes bis hin zu rechtsgerichtetem Terror in den letzten Jahren ist vor dem Hintergrund unserer Geschichte nicht zu akzeptieren und mit allen demokratischen Mitteln zu bekämpfen. Hierzu gehört auch die Bekämpfung von Rassismus und Antisemitismus.

Der 8. Mai ist für uns nachdrückliche Mahnung, dass Deutschland in seiner Politik für Versöhnung und für ein friedliches Miteinander der Völker stehen muss. Dies schließt den Ausgleich und gute nachbarschaftliche Beziehungen zu allen europäischen Nationen ein. Das gilt insbesondere auch für das russische Volk, das großen Anteil an der Befreiung vom NS-Terror hatte.   

Ein friedliches Miteinander anzustreben bedeutet heute, sich für Abrüstung und für die Erneuerung eines regelbasierten Miteinanders der Nationen einzusetzen. Wir wissen, wie auf militärischer Stärke basierte Politik zu Not und Elend der Menschen auf allen Seiten führt. In diesem Zusammenhang sind wir besorgt über die aktuellen Zahlen des Friedensforschungsinstituts SIPRI, die besagen, dass Deutschland im vergangenen Jahr zum europäischen Spitzenreiter bei der Steigerung der Militärausgaben geworden ist. Dieser Trend muss umgekehrt werden.

Abrüstung muss auch die Massenvernichtungswaffen einschließen. Wir dürfen nicht ausblenden, dass für Europa der 8.Mai das Schweigen der Waffen brachte, während am anderen Ende der Welt in Japan wenige Wochen später der Einsatz von Atombomben folgte. Der Beitritt zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag und die Abkehr von der sogenannten atomaren Teilhabe Deutschlands wären die richtigen Konsequenzen.

Der 8. Mai 2020 fällt in eine Zeit, in der weltweit der Kampf gegen das Corona-Virus zeigt, wie unser Leben auf diesem Planeten miteinander verwoben und verknüpft ist. Was an einem Ende der Welt geschieht, hat Auswirkungen auf alle Menschen egal wo sie leben. Das sehen wir auch bei den Auswirkungen unseres Handelns auf das Klima. Die Krisen dieser Zeit zeigen, wie wir aufeinander angewiesen sind um miteinander einen friedlichen, einen auf Kooperation basierenden Weg in der Welt zu gehen. 

 

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