Christian Lange überzeugend nominiert

Veröffentlicht am 23.07.2008 in Bundespolitik

96,5 Prozent für Christian Lange

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Christian Lange MdB, wurde für die Bundestagswahl 2009 im Rahmen der Nominierungskonferenz der SPD-Kreisverbände Rems-Murr und Ostalb am 16. Juli 2008 in Gschwend erneut für die Kandidatur der SPD im Wahlkreis Backnang-Schwäbisch Gmünd nominiert.

96,55 Prozent holte der Backnanger bei seiner nunmehr 3. Nominierung. Vorher hatte Lange in seinem Bericht zahlreiche politische Felder umrissen. Die Sozialdemokraten dankten es ihm mit einer eindeutigen Wahl. 56 Delegierte stimmten in der geheimen Wahl für Christian Lange, 2 gegen ihn.

Kompetent und engagiert hatte der Bundestagabgeordnete zuvor seinen Rechenschaftsbericht vorgestellt. In seiner Rede zog Christian Lange ausführlich zunächst Bilanz über seine knapp 10jährige Abgeordnetentätigkeit für den Wahlkreis Backnang-Schwäbisch Gmünd.

„Nicht nur auf Bundesebene, sondern auch bei uns im Wahlkreis lassen sich die Erfolge zehn Jahre sozialdemokratischer Regierungsbeteiligung sehen. Die Erfolge der Reformpolitik, die wir mit der Agenda 2010 unter Bundeskanzler Gerhard Schröder gestartet haben, lassen sich vor allem auch auf dem Arbeitsmarkt nachweisen: die Arbeitslosenquote bei uns im Rems-Murr-Kreis ist von 6,4 Prozent auf 3,7 Prozent gesunken“, so Lange.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete machte in seiner Rede deutlich, dass eine Voraussetzung dafür, Menschen in Brot und Arbeit zu bringen, vor allem die Bildung sei. Gegen den Widerstand der CDU hat die SPD erfolgreich das Programm der Ganztagsschulen durchgesetzt. Davon profitierten auch die Familien im Wahlkreis, da 16 Schulen von Halbtags- zu Ganztagsschulen gemacht wurden und dieses wichtige Angebot jetzt machen können. Insgesamt sind im Rahmen des Ganztagsschulenprojekts mehr als 18 Millionen Euro in den Wahlkreis geflossen.

Ein weiterer Erfolg sozialdemokratischer Politik für den Wahlkreis sind die Investitionen in die Infrastruktur. Seit 1998 setzt sich die SPD für die Verbesserung der Infrastruktur ein, insbesondere auch der Bundesstraßen.

Mit der Ortsumfahrung Winnenden der B14, das Nadelöhr für Backnang, der Ortsumfahrung der B29 Schwäbisch Gmünd inklusive Tunnel, sowie der Ortsumfahrungen Lorch (B297) und Mutlangen (B298) kommt der Wahlkreis alleine auf 350,4 Millionen Euro Investitionen.
Der SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion machte in seiner Rede aber auch deutlich, dass man sich nicht auf den Erfolgen ausruhen dürfe:

„Trotz der guten Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt müssen wir weiterhin aktiv die Arbeitslosigkeit bekämpfen und das Zeil der Vollbeschäftigung nicht aus den Augen verlieren. Wir brauchen einen gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland – denn wer voll arbeitet, muss von seinem Lohn auch anständig leben können.

Darüber hinaus wollen wir die Sozialabgaben senken, damit die Bürgerinnen und Bürger mehr Geld in den Taschen haben – und gleichzeitig durch die Senkung der Lohnnebenkosten neue Arbeitsplätze entstehen“, so Lange.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete machte deutlich, dass die SPD eine weitere Steuersenkungs-Hysterie nicht mitmachen werde. Mit der Steuerreform 2000 hat die SPD-geführte Bundesregierung unter Gerhard Schröder bereits das größte Steuersenkungsprogramm in der deutschen Nachkriegsgeschichte beschlossen. „Einen schwachen Staat können sich nur Reiche leisten“, unterstrich Christian Lange.

Auch sprach Christian Lange die aktuelle Diskussion über Atomenergie an und machte seine Verwunderung darüber deutlich, wieso in Baden-Württemberg- wo der Anteil der angeblich so billigen Atomkraft besonders hoch ist, der Strom deutlich teurer ist als in Berlin.
„Die Atomenergie ist die teuerste Variante. Die einzige Antwort auf die aktuelle Energiediskussion heißt regenerative Energie und Energieeffizienz“, so Lange

 

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