Ein starkes Signal der SPD in Richtung Gewerkschaften

Veröffentlicht am 13.09.2013 in Arbeitsgemeinschaften

Von links nach rechts: Karl-Heinz Wiedmann, Bopfingen, Josef Mischko, Aalen, Udo Lutz Landesvorsitzender Stuttgart, Lilo Chianta, DGB-Regionalsekretär, Ferdinand Kuschnick, Heubach, Georg Werckmeister, Eva Maria Steinert, Aalen

Vor wenigen Tagen fand auf Einladung des Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA), Ferdinand Kuschnick, in Aalen eine Sitzung statt, um die Perspektiven eines Regierungswechsels für die Arbeitnehmer/innen zu diskutieren.

Mit besonderer Freude konnte Kuschnick Udo Lutz begrüßen, den Landesvorsitzenden der AfA, der trotz seiner vielen Termine Zeit gefunden hatte, an der Sitzung teil zu nehmen. Besonders im Fokus stand das 100-Tage-Programm, das Peer Steinbrück kürzlich vorgestellt hat. Der Landesvorsitzende machte klar, dass in drängenden Fragen wie Mindestlohn, Werkverträge, gleicher Lohn für Frauen und Männern und der Rente ein „weiter so“ nicht hinzunehmen ist, „Wir brauchen einen Politikwechsel auf allen gesellschaftlichen Ebenen und besonders im Bereich Arbeit“ so Lutz. Dem pflichtete der Kreisvorsitzende der SPD und 2. Bevollmächtigte der IG Metall in Aalen, Josef Mischko bei und ergänzte "Wir verdienen Gute Arbeit! Menschen brauchen Sicherheit um ihr Leben und ihre Zukunft zu gestalten. Prekäre Beschäftigung und niedrige Löhne bieten diese Sicherheit nicht! Die Zeit ist reif für einen Politikwechsel!

Man war sich einig, dass die Menschen Antworten auf die drängenden Fragen in der Arbeitswelt brauchen. Die SPD hat selbst in der Großen Koalition mit der Durchsetzung der Kurzarbeit und der Abwrackprämie einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, dass die meisten Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz behalten konnten und Deutschland besser als andere durch die Folgen der Finanzkrise gekommen ist.

Mit dem Motto Steinbrücks „Gestalten statt Aussitzen“ werde das Anliegen der Gewerkschaften voll getroffen. Das 100-Tage-Programm sei ein starkes Signal in Richtung Gewerkschaften und eine Einladung, die Probleme gemeinsam zu lösen. Der Vorsitzende machte deutlich, dass die SPD programmatisch zukunftsfähig aufgestellt und die AfA ein starker Verbündeter der Gewerkschaften ist.

 

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