Solidarität ist das Gebot der Stunde – Pandemie macht bestehende Aufgaben noch sichtbarer

Veröffentlicht am 29.12.2020 in Kreisverband

Der SPD-Kreisvorstand erklärt zum Jahreswechsel: Die Folgen der Corona-Pandemie überschatten derzeit unser Leben. Der Jahreswechsel ist aber bestimmt durch die Hoffnungen, die der Beginn der Impfungen mit sich bringt. „Dadurch wird es gelingen, nach und nach zunächst die Risikogruppen und dann die gesamte Bevölkerung besser zu schützen. Das sind gute Nachrichten nach einem schweren Jahr mit vielen Opfern und massiven Einschränkungen für alle“, so der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Jakob Unrath.

 

"Unser besonderer Dank gilt allen, die im Gesundheits- und Pflegebereich, in den Schulen und Kindergärten, der Lebensmittelversorgung und den Blaulichtorganisationen Tag für Tag an vorderster Stelle gegen das Corona-Virus kämpfen", betonte die SPD- Fraktionsvorsitzende des Kreistages, Dr. Carola Merk-Rudolph. Im kommenden Jahr müsse man daher die Personen der sogenannten systemrelevanten Berufsgruppen, in welchen Frauen einen besonders hohen Anteil haben, auch gerechter entlohnen, sagte Merk-Rudolph.

Die SPD-Kreisvorsitzende Sonja Elser betonte, dass die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie nicht zu einer weiteren Spaltung der Gesellschaft führen dürften. „Wir dürfen nicht vergessen, dass gerade Beschäftige in prekären Arbeitsverhältnissen bisher nur unzureichend von den Corona-Hilfsprogrammen profitieren“, machte Sonja Elser auf ein bisher unterschätztes Problem aufmerksam. Eng damit verbunden sei die Bekämpfung der Kinderarmut. Die psychosozialen Folgen der Pandemie seien gerade in diesen Familien schwerwiegend. Diese bräuchten eine noch bessere Unterstützung.

Der SPD-Kreisvorstand erklärt dazu: „Heute benötigten wir als Gesellschaft Kraft, Mut und einen handlungsfähigen Staat, der Solidarität und Unterstützung in der Krise organisiert und trägt.“ In der Corona-Krise zeigt sich, dass das sozialdemokratische Konzept der Solidarität und des handlungsfähigen Staates das Rückgrat der Bekämpfung der Pandemie darstellt. Der SPD-Kreisvorstand hebt die Leistungen der SPD-Minister*innen in der Bundesregierung hervor, die aktuell zu zahlreichen Verbesserungen, u.a. für die von der Pandemie Betroffenen führt. Neben den Corona-Überbrückungshilfen und der verlängerten Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes für die Zeit der Pandemie, Investitionen in Klimaschutz und Zukunftstechnologien, wird es bereits zum 1. Januar 2021 zu zahlreichen Verbesserungen kommen. Dazu zählt die Abschaffung des Solidaritätszuschlags für die allermeisten Steuerzahler genauso wie die Einführung der Grundrente, die die Lebensleistung der älteren Generation ernst nimmt. Der SPD-Kreisvorstand schließt mit dem Wunsch für 2021, dass wir alle optimistisch und vor allem gesund bleiben!

 

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