Kinder und Familien in den Fokus nehmen

Veröffentlicht am 03.06.2020 in Kreisverband

SPD Ostalb fordert eine Task-Force auf Landkreisebene zu den sozialen Folgen der Corona-Pandemie

Der monatelange Ausnahmezustand für Familien durch Kontaktbeschränkungen, Schul- und Kitaschließungen, Homeoffice, Homeschooling, Betreuung von Kindern und Angehörigen sowie Kurzarbeit mit existenziellen Sorgen haben Familien, Eltern und Alleinerziehende an den Rand ihrer Belastbarkeit gebracht.

 

Die psychischen und sozialen Folgen für Kinder und Familien sind heute ebenso wenig abzuschätzen wie die finanziellen Einbußen.

„Wir haben berechtigte Sorge, dass die Kinder und Familien zu den größten Verlierenden der Covid-19-Pandemie werden und fordern den Landkreis auf, eine Task-Force zu den sozialen Folgen der Corona-Pandemie einzurichten,“ ist eine der Forderungen aus einem Positionspapier der SPD Ostalb.

Das mehrseitige Papier der SPD Ostalb nimmt die Lebenssituationen der Kinder und Familien auf und zeigt deutlich, wie diese von Verordnung zu Verordnung seitens des Landes allein auf sich gestellt sind. Schrittweise Öffnungen von Kitas und Schulen werden durchgeführt, ohne mit den Kommunen oder Schulleitungen zeitnahe, verlässliche wie klare Vereinbarungen zur Umsetzung zu treffen. Kitas brauchen zudem eine bessere personelle, organisatorische und finanzielle Unterstützung, um die notwendige schrittweise Öffnung stemmen zu können. Pädagoginnen und Pädagogen dürfen nicht weiterhin bei der Bewältigung der Corona-Pandemie auf sich allein gestellt sein. Hier ist das Kultusministerium in der Pflicht.

„Lösungsansätze zur Bewältigung der Folgen müssen klar strukturiert sein und unter Einbezug aller beteiligten Akteurinnen und Akteure erfolgen, denn es geht um echte Entlastungen für Familien im Kinderbetreuungsbereich, dem Schulalltag und bei Freizeitangeboten“, so der SPD Kreisvorstand.

Die SPD Ostalb lenkt den Blick auch auf die Familien, die bereits vor Corona zu den schwächsten der Gesellschaft zählten. Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern haben oft nicht die benötigte Hardware zur Verfügung um die Online-Angebote der Lehrkräfte abzurufen oder erfahren keine Form von Homeschooling. Deshalb fordert die SPD Ostalb u.a., dass Kinder, die kein Tablet oder Laptops haben, vom Land damit ausgestattet werden sowie die zielgerichtete und koordinierte Umsetzung einer landesweiten Lernplattform für alle Schulen.

 „Wir dürfen kein Kind auf dem Weg verlieren“, so die Mitglieder des Kreisvorstandes, „denn für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gilt das Recht auf Bildung unabhängig vom Geldbeutel oder Wohnort der Eltern!“

Weitere Informationen und das gesamte Positionspapier finden Sie auf der Homepage der SPD-Ostalb.

Hier der Link zum Weiterlesen und download:

 

Homepage SPD Ostalb

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