Pressemitteilung des Juso-Kreisverbandes Ostalb und der Juso AG Aalen

Veröffentlicht am 20.07.2012 in Arbeitsgemeinschaften

Der Juso-Kreisverband Ostalb und die Juso AG Aalen verfolgen die Planungen für neue Windkraftanlagen in Aalen von Anfang an mit großem Interesse.

Die Veranstaltung der Stadtverwaltung in der Stadthalle im Frühjahr sahen die Jusos als klares Zeichen der Stadtverwaltung zur Einbindung aller Bürgerinnen und Bürger in diesen Prozess. Besonders gefreut hat sie die starke Befürwortung der Windkraft in Aalen durch die große Mehrheit der Anwesenden. Dass die Stadtverwaltung jetzt nur noch den Standort in Ebnat und Waldhausen plane, obwohl der Gemeinderat noch vier weitere Suchräume beschlossen hat, können die Jusos nicht nachvollziehen.

"Oberbürgermeister Gerlach versucht wieder einmal, Konflikten aus dem Weg zu gehen. Die große Chance, Aalen zusammen mit den Stadtwerken zur energiewirtschaftlichen Hochburg Ostwürttembergs auszubauen, wird dadurch verspielt", kritisiert Enes-Batuhan Baskal, Vorsitzender der Juso AG Aalen. Die Jusos bemängeln, dass Oberbürgermeister Gerlach, Bürgermeisterin Heim-Wenzler und vor allem die Mehrheit der CDU-Stadtratsfraktion durch den Druck des Regionalverbands eingeknickt sind. "Wer nur konzentrierte Planungsräume will, fördert die großen Energieunternehmen. Als Sozialdemokratische Jugend machen wir uns für eine nachhaltige, ökologische und soziale Energieversorgung stark. Wir wollen die lokalen Energieunternehmen wie Stadtwerke und Bürgergemeinschaften fördern", ergänzt Jakob Bubenheimer, stellv. Kreisvorsitzender der Jusos Ostalb.

Abschließend fordern die Jusos alle Fraktionen auf, zusammen mit der SPD-Gemeinderatsfraktion am Donnerstag für mehr Windkrafträume im Aalener Stadtgebiet zu stimmen.

 

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