SPD-Kreisvorstand: Wählervotum nur für einen Kanzler Olaf Scholz

Veröffentlicht am 29.09.2021 in Kreisverband

Der SPD-Kreisvorstand Ostalb traf sich am Montagabend zur Wahlnachlese im Goldenen Stern in Wasseralfingen in allerbester Stimmungslage. „Dieser noch vor wenigen Monaten nicht für möglich gehaltene Wahlerfolg der SPD ist der Geschlossenheit der Partei, dem außerordentlichen Engagement aller ehrenamtlichen Mitstreiter, den beiden hervorragenden Wahlkreiskandidierenden und einem überzeugenden Kanzlerkandidaten Olaf Scholz zu verdanken“, leitete die SPD-Kreisvorsitzende Sonja Elser ihre Analyse des Wahlergebnisses ein. Die Grundlage für die jetzige Geschlossenheit der SPD sieht Elser im Aufarbeitungsprozess nach der letzten verlorenen Bundestagswahl vor vier Jahren. „Wir haben unsere Lektion gelernt und als erste Partei unser gemeinsam erarbeitetes Wahlprogramm vorgelegt und wir haben uns früh auf den besten Kanzlerkandidaten festgelegt. Das waren die Grundlagen dafür, dass die SPD jetzt im Bundestag nach zwei Jahrzehnten wieder die stärkste Fraktion im Bundestag stellt,“ resümierte Elser. Die SPD konnte mit ihren Inhalten und einem sehr guten Personalangebot Vertrauen gewinnen und musste im Wahlkampf nicht auf Negativkampagnen als stärkstem Argument zurückgreifen.

 

In der Diskussion des Kreisvorstandes wurde einhellig die Meinung vertreten, jetzt müsse es eine Koalition der Wahlgewinner geben. An der Spitze der neuen Bundesregierung müsse nach dem Wählervotum der neue Bundeskanzler Olaf Scholz stehen. Alle anderen Überlegungen wurden zurückgewiesen, weil sie nicht den Wählerwillen widerspiegeln.

Im Mittelpunkt des Abends stand denn auch der Dank an Leni Breymaier und Tim-Luka Schwab, die in ihren Wahlkreisen hervorragende Wahlergebnisse eingefahren haben. Die beiden Wahlkampfleiter berichteten aus ihren jeweiligen Wahlkreisen. Für den Wahlkreis 269 konnte der stellvertr. SPD-Kreisvorsitzende Jakob Unrath berichten, dass Tim-Luka Schwab einen großen persönlichen Erfolg erzielt hat. Als jüngster SPD-Bundestagskandidat im Land konnte er für den Wahlkreis Schwäbisch Gmünd / Backnang den größten Stimmzuwachs bei den Erststimmen in ganz Baden-Württemberg für die SPD erzielen. Tim-Luka Schwab bedankte sich für die große Unterstützung und Zustimmung, die er von vielen Seiten als Bundestagskandidat für seine Inhalte und seine Person bekommen habe. Für den Wahlkreis 270 hob Wahlkampfleiter Helmut Gentner die Geschlossenheit und das Engagement der Mitstreiter als bleibender Erfahrung dieser Wahlkampagne hervor.

Einhellige Meinung im Kreisvorstand zu den bevorstehenden Koalitionsverhandlungen war das Vertrauen, dass man in die SPD-Spitze habe, um wichtige Punkte des Wahlprogramms in Regierungshandeln umsetzen zu können. „Wir wünschen uns vor allem, dass es eine zügige Regierungsbildung geben wird, an deren Ende Olaf Scholz zum Kanzler gewählt wird“, beschloss Sonja Elser die Diskussion.

 

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